Habe mittlerweile über 30.000km mit Calimoto runter. Anfänglich war die Routenführung etwas seltsam (hat einen Teilweise kreuz und quer durch Dörfer etc. geführt, weil da halt Kurven waren..).
Mittlerweile ham se das aber sehr stark verbessert, von den ganzen neuen Features fang ich gar nicht erst an.
Wenn es Probleme gibt bei der Navigation, liegt das meist an den Energiespareinstellungen vom Smartphone. Sony ist da z. B. ziemlich radikal was das angeht, das knipst einem nach ner gewissen Zeit einfach das GPS aus. Mit ner GPS-Lock app kann man das aber verhindern.
Zum Thema Akku:
-wenn ich nur nach Ansagen navigiere, also das Display aus ist, brauch ich für 1h Navigation nicht ganz 10% Akku.
-wenn ich mit Display navigiere (ist einfach bequemer und übersichtlicher) sind es, ja nach Displayhelligkeit, 20-40% Akku pro 1h Navigation
Großer Vorteil für mich bei Calimoto:
-das online Routen planen und das teilen. Entweder über GPX oder direkt an andere Calimoto User.
-ich kann die komplette Reise planen. Das erste Stück Autobahn oder "schnellst möglich ohne Autobahn", im Zielgebiet dann kurvig oder sehr kurvig, den Rückweg dann wieder über Autobahn/Bundesstraße etc. Kann man alles von Via-Punkt zu Via-Punkt definieren.
Der Trick ist, und das hab ich auch lange "falsch" gemacht: Calimoto möglichst freie Hand lassen, gerade dann, wenn man sich in der Gegend nicht auskennt. Calimoto bezieht mittlerweile nicht nur Kurven in die Routenberechnung mit ein, sondern auch wie oft es durch Städte etc. geht (versucht Calimoto zu vermeiden) und wie sehenswert die Landschaft ist (die haben z. B. auch ne extra App für Autofahrer die landschaftlich ansprechende Strecken bevorzugt). Die schönsten Fahrten hatte ich immer dann, wenn ich Calimoto nur wenige Viapunkte vorgegeben habe.
Was Calimoto halt gar nicht kann: gesperrte Straßen/Strecken etc. Straßen die länger gesperrt sind, wie z. B. die Brücke bei Speyer im Moment, hat es fest in den Karten drinnen (wenn man es denn updated), kurzfristige Sperrungen allerdings nicht.