Beiträge von Falcon

    Sooo,


    das Werk ist vollbracht und der Scottoiler ist dran.


    Die Schritte im folgenden:


    1) Alle Teile, die mit Kettenfett in Berührung kamen, abbauen und reinigen
    2) Kette vom Kettenfett befreien
    3) Unterdruck finden (Ich habe den ganz rechts genommen weil für mich am leichtesten zugänglich war)
    4) Tank demontiert
    5) Unterdruck Nippel abgezogen und Scottoilerschlauch draufstecken
    6) Tank wieder montiert
    7) Reservoir mit beiliegender Halterung und Kabelbindern montiert
    8) Selbstklebende 3M Kabelhalterungen installiert (4 Stück, mal sehen ob die Witterungsbeständig sind ;) )
    9) Untere Halterung benutzt um das mitgelieferte Führungsblech zu installieren
    10) Unteren Klarsichtschlauch verlegt und Spitze gekürzt, zurechtgebogen und justiert


    Fertig :clap:

    Also ich habe das Federbein an meiner früheren Maschine "ohne alles" mit einem Kumpel getauscht:


    Aktion zu zweit:


    Federbein vorbereiten indem man die Muttern oben und unten löst aber die Schrauben noch nicht rausnehmen.
    Dann legt man sich die neue Feder schon zurecht. Der eine kippt dann das Motorrad über den Seitenständer und der andere entfernt die Schrauben, nimmt das alte Federbein raus
    und setzt das neue ein. Dann die Schrauben wieder ran.
    Nun kann abgesetzt werden und die Muttern wieder ran und festziehen. Fertig :icon-eek: ;) 8-)
    Zeitaufwand ca. 15min


    Kann allerdings nicht sagen, ob das mit einem liegenden Federbein auch so einfach ist, oder ob es deutlich schwerer ist, an die motorseitige Schraube zu kommen...

    Ich war auch immer ein "Schwarzfahrer" :lol: in der Vergangenheit und finde daher die Farbe zwar nicht schlecht aber umhauen tut sie mich auch nicht.
    Auch empfinde ich matte Farben als zu anfällig.


    Das Grün der 700er allerdings wäre auch meine erste Wahl gewesen aber so bin ich froh mit meiner Blauen 8-)


    Offizielle Yamaha Seite:
    XSR 900 in Schwarz


    Hier noch ein Bild. Quelle MCN

    Ich habe hier noch einen Scottoiler rumliegen und würde den gerne an die XSR900 bauen, jedoch habe ich keine passable Anbringungsmöglichkeit gefunden.


    Jetzt wollte ich mal Ratschläge haben, ob es nicht möglich ist, diesen versteckt zu verbauen. Also her mit den Ideen... :icon-idea:


    Haha kenne ich zugut. Ja, bei mir ist auch noch nicht das Optimum erreicht. Auch mir ist die Gabel zu unsensibel. Vielleicht hilft da in der Tat dünneres Gabelöl aber auch ich werde davon die Finger lassen bevor nicht die brettharte Erstbereifung runter ist.


    Auf jeden Fall vielen Dank für die Info


    Kein Problem :) , wäre schön wenn du auch ein Bild oder Daten mit dem Kabelbinder posten könntest, um zu sehen, wie tief die Maschine bei dir bei deinem Setting einsackt wenn du fährst.

    Also ich war heute volle Lotte unterwegs (ca. 350km) und irgendwie schaukelte mir die Geschichte noch zu sehr rum.


    Habe dann mal die hintere Zugstufendämpfung gemäß TripleDriver nur 1 Umdrehung aufgemacht (anstatt 1,5) und das Ergebnis war riesig.
    Hat damit jetzt hinten UND vorne viel mehr Ruhe reingebracht. Danke für diesen Hinweis


    Bin mit dem Setup jetzt durchaus zufrieden (für Originalfahrwerk). Das sieht wie folgt aus:


    Gabel:
    16mm Vorspannung belassen (Standard)
    6 Klicks auf


    Federbein:
    Vorspannung Stufe 2
    1 volle Umdrehung auf


    Harald: Hab nochmals gemessen aber alles wie geschrieben N2 bleibt bei 45mm


    Der Kabelbinder war heute bei der Tour dran, um zu sehen, wieviel Federweg genutzt wird bei dieser Einstellung. Der Federweg ist fast am Ende. Also optimal bzw. man könnte noch leicht vorspannen. Mal sehen...


    Ich habe das Fahrwerk mal mit den Werkseinstellungen Vorne und Hinten durchgemessen und kam zu folgendem Ergebnis (67kg Gewicht Solo:(


    Telegabel 16mm Vorspannung:
    Federbasis (Gabel komplett entlastet) ergab bei mir gemessen 142mm (laut Werksangaben 137mm)
    Statischer Negativfederweg N1 (Gabel nur mit Motorrad Eigengewicht belastet ergab 107mm) ist damit die Differenz N1 zur gemessenen Federbasis: 142mm - 107mm = 35mm
    Dynamischer Negativfederweg N2 (Gabel mit Eigengewicht des Motorrades und des Fahrers (67kg) belastet ergab 97mm) ist damit die Differenz N2 zur Federbasis: 142mm - 97mm = 45mm


    Wenn man von der Regel 30% gesamter Negativfederweg ausgeht ergibt sich 142mm * 30% = 42,6mm (Bei 10% Toleranz wäre ich mit 45mm mitten drin statt nur dabei ;) )


    Damit ist die Federrate an der Gabel in Ordnung. Ich könnte den Wert noch durch vorspannen verkleinern aber damit würde die Maschine vorne noch höher kommen. Dieses
    ist aber ein Problem wenn man sich die Messergebnisse hinten (also dem Federbein) anschaut:


    Federbein auf Stufe 4:
    N1 ergab 3mm


    Daher habe ich auf Stufe 2 reduziert:
    N1 ergab 5mm
    N2 ergab 19mm


    Wenn man 130mm Gesamtfederweg annimmt und 30% davon errechnet ergibt das 39mm :icon-eek:
    Damit habe ich einen in meinem Gewicht viel zu niedrigen Negativfederweg und die Federrate ist für mich hinten viel zu hart :!:


    Nun ist aber die Vorspannung schon von mir auf Stufe 2 gesetzt worden und hängt damit hinten tiefer. Hier sehe ich auch das Problem die Vorspannung vorne mehr
    zu erhöhen denn dann hätte ich hohe Front und tiefes Heck.


    Habe heute mit diesen Einstellungen ceteris paribus eine kleine Runde gedreht und es war ein durchaus schnelles Tempo möglich. Jedoch fühlte sich die Gabel vorne leicht höher an.


    Fazit ist damit, dass die Gabel wohl eine (für mich) vernünftige Federrate hat und ich hier erstmal kein Handlungsbedarf sehe. Das corpus delicti ist das hintere Federbein.
    Mal sehen, ob ich mit der härte Leben kann oder ob was anderes her muss.


    Soweit erstmal, jetzt werde ich mich an die Zugstufen machen...