Beiträge von irsidewinder

    Hallo zusammen,


    meine RN80 ist nun bei knapp 30,000km und es zeigen sich die ersten Gebrauchsspuren. Scheinbar scheuert mein Stiefel beim Schalten am Rahmen, der Lack ist an zwei Stellen mittlerweile durch, siehe Bild:


    20240914_165059.jpg


    Der Teil am Alurahmen stört nur optisch, aber die hintere Stelle am Heckrahmen könnte rosten, weil Stahl.

    Ich hatte überlegt, ob's vielleicht spezielle Lackschutzfolien für sowas gibt... müsste halt etwas äußerst widerstandsfähiges sein, damit es nicht gleich wieder durchscheuert. Die Aprilia RS660 hat z.B. von Werk aus eine klare Folie an der Schwinge, die quasi den Fersenschutz ersetzt:


    final-mods-on-rs660-v0-0d31brw35mvb1.jpg


    Würde sowas hier Sinn machen, kann da jemand was empfehlen? Sind zwar nur "normale" Gebrauchsspuren, aber stören tut es mich trotzdem.

    Ich hatte mit dem S22 am Anfang auch direkt nach ~2000km einen Nagel drin. Ist sicher nicht der "richtige" Weg, aber ich hab's mit so einem Gummistreifen-Set geflickt und bin damit noch einige tausend Kilometer gefahren. Bei mir war das Loch allerdings auch mittig in der Lauffläche, näher an der Flanke gilt ja immer als kritisch.

    Es gibt permanentere Stopfen, die von innen gesetzt und vulkanisiert werden, das könnte sich hier lohnen.

    Kleines Update meinerseits, vor ein paar Tagen wurde der Sensor endlich getauscht.

    Seitdem ist die Gasannahme im niedrigen Drehzahlbereich extrem viel besser und alle Symptome behoben. Keine Aussetzer, kein Ausgehen, kein Ruckeln, Anfahren viel besser. Fühlt sich wie ein komplett neues Motorrad an.


    Ich hatte mich wohl über viele tausend KM so sehr dran gewöhnt, dass mir die schlechte Gasannahme gar nicht mehr aufgefallen war. Jetzt hoffe ich nur, dass der Sensor sich nicht in einigen 10tkm erneut verabschiedet.

    Noch ein kleiner zusätzlicher Tip: die Balken-Tankanzeige ist Käse. Stelle sie stattdessen auf die "FUEL CON"-Anzeige des Bordcomputers um. Diese zählt die exakte Spritmenge, die seit dem letzten Reset durch die Einspritzdüsen geflossen ist. Und zwar erstaunlich genau, bei mir immer auf ca. 0,1L.

    Also dann auf zur Tanke, Motorrad aufrecht halten und am Ende langsam bis zu dem Lochblech volltanken. Wenn die Tankleuchte an war, sollten etwa 12L reingehen.

    Jetzt nur noch nach jedem Volltanken den "FUEL CON"-Zähler zurücksetzen. Da du die Tankgröße kennst, kannst du so jederzeit genau einsehen, wie viel du noch im Tank hast.

    Bei mir ist die MKL dann auch 1-2x im trockenen angegangen, war allerdings relativ kalt (10-12°). Seit ich wieder in Deutschland bin, ist die Leuchte nicht wieder angegangen, ich konnte hier die Schottischen Witterungsbedingungen aber auch bislang nicht nachstellen.


    Den Adapter habe ich mir beim britischen Amazon bestellt, der hier sollte aber der gleiche sein:


    https://amzn.eu/d/088tb1eH


    Dazu ein beliebiger OBD-Scanner, dann kannst du den Fehler auslesen. Bei mir war es "P2135: TPS Voltage Correlation". Die Symptome sind vor allem eine ruckelige Gasannahme, Absterben des Motors beim Kaltstart und gelegentlich kurze, ungewollte Gasstöße bei niedrigen Drehzahlen. Mal mehr, mal weniger.


    Der Händler meinte noch am Telefon, dass er das Problem gerade erst bei einer Tracer hatte und hat vor Ort sofort den Garantieantrag in die Wege geleitet, der auch umgehend von Yamaha genehmigt wurde.