Beiträge von Elwood1911

    Wer will das nicht, einen stärkeren europäischen Markt? Nur vergessen wir dabei einfach mal nicht, dass es jede Mege Marken gibt, denen wir "eingemeindet" haben, Nestle, Kraft, die Marken von Procter& Gamble, selbst Ford geht als deutscher Hersteller durch. Microsoft, Google, Apple, die US-Hersteller "plündern" Europa zur Zeit drutlich schlimmer als China. Nicht vergessen, der Mars-Riegel wird von einem US-Unternehmen hergestellt.

    Und ja, China ist eine Drecks-Diktatur, die USA weisen auch entsprechende Tendenzen auf.

    Es ist halt nicht ganz so einfach, moralisch richtig einzukaufen. Wenn man kann, dann sollte man das tun.


    Ach so, Italien ist auch nicht ohne. Meloni will Italien zu einer Präsidialdemokratie umbauen, in der der Präsident deutlich mehr Befugnisse hat und wie in den USA am Parlament vorbei regieren kann. Von daher ist der Erwerb einer Ducati auch problematisch...


    Es ist eben alles nicht so einfach.....

    Die Hebel scheinen günstig gegossene Aluteile zu sein. Die werden im Normalbetrieb keine Probleme machen.


    Wie Aries richtig schreibt ist eiine Verformung von Aluguss im Grunde das Ende von dessen Nutzbarkeit. Die plastische Verformung hat immer eine Gefügeveränderung zur Folge, die die Festigkeit massiv einschränkt. Das wird auch beim warm Biegen nicht besser......


    Und an der Bremse lieber nicht.

    Google spuckt da eben Blödsinn aus. Und klar, wenn man mehr Bremsleistung braucht, dann musst auch kräftiger in die Bremse langen. Aber darum gehts doch garnicht,


    Die Aussage war, dass mehr Gewicht einen längeren Bremsweg bedeutet, und das ist falsch. Unter der Rahmenbedingung, dass die Bremse genug Leistung hat, kürzt sich die Masse eben raus, was bedeutet, dass der Bremsweg unanbhängig von der Masse ist, nur der Reibwert zwischen Reifen und Strasse limitiert die übertragbaren Kräfte.


    Dass man bei mehr zu verzögernder Masse kräftiger in die Bremse greifen muss ist doch garnicht in Frage gestellt worden. Du hast diesen Parameter nur zusätzlich als Bedingung eingebracht. Was einen komplett anderen "Versuchsaufbau" bedeutet. Denn mit limitierter Bremsleistung steigt der Bremsweg natürlich an, aber das war nicht die Bedingung. Die war eben"leistungsfähige" Bremse.


    Wenn man diese Dinge nicht klar auseinander hält, dann biegt man eben schief ab.

    Ich tippe eher mal auf einen schlechten Lehrer 😉


    Die durch Reibung übertragbare Kraft steigt nun mal mit der Masse, was nach vorne drängt drückt auch runter, beides linear, kompensiertsich also.


    Ist genauso wie die Reibung nicht von der Aufstandsfläche abhängig ist..... wir erinnern uns an die schiefe Ebene mit dem Klotz, der egal auf welcher Seite der stand, immer die gleiche Zeit zum runterrutschen brauchte.....

    Sagen wir mal so, hättest Du gelesen was ich geschrieben habe, dann hättest Du es verstanden: Die Bremsanlage muss leistungsfähig genug sein.


    Das was beim ADAC steht, das kommt aus einer Zeit, in der ein Golf1 eine im Grunde unterdimensionierte Bremsanlage hatte. War der bis zum zulässigen Gesamtgewicht beladen, dann war die Bremse schon überlastet und somit verlängert sich der Bremsweg. Ist bei der XT mit den unterdimensionierten Trommelbremsen auch nicht anders.Sollte doch einleuchten?


    Nimmt man einen modernen Wagen/ Motorrad mit leistungsfähiger Bremsanlage, dann verlängert sich der Bremsweg nicht wirklich. Da haben dann nicht zur Last passende Fahrwerksabstimmungen grösseren Einfluss.


    Bei Continental wurde mal ein Golf auf die perfekte Bremse und Fahrwerk umgebaut, das Auto war deutlich schwerer als die Basisversion, hat aber deutlich besser gebremst......


    Und der olle Newton, der hat immer noch recht. Oder besser, die Physik. Und wenns mal auf den ersten Blick nicht zu passen scheint, dann muss man genau hingucken, warum. Da gibts zum Beispiel fie Aerodynamik, die erhöht die nach unten wirkende Kraft, ohne dass sich die Masse erhöht. Was dann eben eine Anpassung der Formel (addition von Normalkraft aus Masse und Aerodynamik) erfordert, und dann kommts wieder hin.


    Ich weiss auch nicht, warum die Physik immer in Frage gestellt wird...

    Kräftiger in die Bremse reingreifen zu müssen ist durchaus notwendig, hat aber erst mal nix mit dem Bremsweg zu tun.


    Und ja, Du hast vollkommen recht, mit einem leichten Motorrad ist vieles einfacher. Vor allem dann, wenn man die Seiteneffekte dazunimmt. Ein leichteres Motorrad ist einfacher im Handling. Jetzt kommt auch noch dazu, dass schwere Motorräder auch mehr Leistung haben. Und deshalb die Art des Kurvenfahrens auf der Rennstrecke zwischen Moto3 und MotoGP grundsätzlich anders ist.


    Bei den "leistungssvhwachen" Moto3 gehts darum, mit möglichst hoher Geschwindigkeit um die Kurve zu kommen, um beim Gas sufziehen beim Rausbeschleunigen schon ein bissel schneller zu sein als die anderen Fahrer. 2 km/h mehr vor der Beschleunigungsphase heisst eben, dass man bis zur nächsten Kurve immer diese 2 km/h als Vorteil hat. Akso runde Linie mit hoher Geschwindigkeit.


    Bei den MotoGP fährt man eher spitz ums Eck, also gsnz tief reinbremsen, umlegen, kurz in Schräglage um ums Eck zu kommen und dann wieder volle Lotte rausbeschleunigen.


    Von daher sind die Moto3 beim Einlenken schneller als die Grossen, allerdings lenken die an unterschiedlichen Stellen ein.


    Das ist ja das grosse Problem beim Vergleichen: Welche Parameter verändert man, welche nicht. Und je nachdem was man vergleichen will, biegt man falsch ab.