Alles anzeigenIch selbst mag das Design von KTM auch nicht, ebenso wie das ganze Plastik und die Farbe Orange. Das ist aber eben auch Geschmackssache. Das Konzept an sich finde ich dennoch interessant. Leider ist es so, dass wir es in Europa, allen voran KTM, größtenteils immer noch nicht geschafft haben einen Qualitätsstandard zu etablieren, den es in Japan schon seit den 70er Jahren gibt. Das ist traurig aber leider wahr!
Klar gab es auch schon japanische Modelle, die einfach Misst waren und die Globalisierung hinterlässt langsam aber sicher auch ihre Spuren beim japanischen Qualitätsstandard, siehe Rückrufaktionen bedingt durch Zulieferer wie Brembo, die auch die japanischen Motorradhersteller betroffen hat. Der Qualitätsanspruch der Japaner an die von ihnen hergestellten Produkte ist aber immer noch deutlich höher als bei der europäischen oder amerikanischen Konkurrenz. Die Menschen in Japan identifizieren sich auch viel stärker mit ihrer Firma und dem eigenem Produkt als in anderen Wirtschaftsnationen. Wäre KTM eine japanische Firma, müsste man sich wahrscheinlich Sorgen machen, dass aufgrund der schlechten Qualität der Produkte, die Mitarbeiter inkl. Geschäftsleitung nicht Seppuku begehen aber hier in Europa schaut man einfach auf den Gewinn und freut sich
bei BMW würden sie dir glaube ich entschieden Widersprechen...
aber ich bin bei dir dass bedingt durch die langjährige und frühe Ausrichtung auf automatisierte Fertigung in Japan Qualität zu einem anderen Preis erzeugt werden kann. Hier spielt sicher auch die Art der Entscheidungsfindung, also japanisches- zu europäischem Management eine Rolle. Und globaler Kapitalismus strebt in erster Linie Gewinnmaximierung an...