Diese Tatschskriehns......
Beiträge von Elwood1911
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Nunja, Yamaha hat grade keinen Motor für eine 1000er, der die Abgaswerte einhält und dabei richtig Leistung hat. Die R9 ist aktuell nun mal das Topmodell im Sportbereich.
Ob Yamaha in absehbarer Zeit eine neue 1000er als Basisfahrzeug für die Superbike-Klasse kommt, wer weiss das schon. Oder obs dann eine V4 wird, keine Ahnung. Das wird sich wohl erst dann zeigen, wenn die 850er V4 in der WM läuft. Marketing halt.
Die R9 wird ganz besstimmt kein Ladenhüter, wenn sie dann irgenann mal lieferbar ist. Bei meinen Rennstreckenumpels steht die ganz oben auf der Wunschliste. Gut, sind Belgier....
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Versuchs einfach mit den Priginalen,Fixierungsschrsube raus und weitersufmachen und höher ziehen, das bringts voll
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Wenn es dich interessiert, schau dir gerne die Videos an und bilde dir anschließend deine eigene Meinung.
Dort findest du Vergleiche von namhaften Tunern – teils mit zwei Fahrern gegeneinander, teils mit einem Fahrer auf unterschiedlichen Bikes – und das ohne die in der Supersport-WM übliche BOP.
Mir ist wichtig, dass wir respektvoll miteinander diskutieren: Nicht alles, was man nicht kennt, versteht oder nachvollziehen kann, ist automatisch Unsinn.
Ein Beispiel: Der letztjährige Champion, der die UK-Klasse auf einer 6xx gewonnen hat, erreicht mit der getunten R9 seine damaligen Rundenzeiten nicht. Das Team hatte ursprünglich geplant, mit der R9 in der kommenden Saison zu starten, tut sich aber aktuell schwer, solange die Vorjahreszeiten nicht geknackt werden. Auch sie hatten geglaubt, die R9 wäre schneller – das war im Sommer.
Ich habe übrigens nie behauptet, dass die R9 für einen Supersportler zu wenig Leistung hätte. Mein Punkt war, dass es auf der Rennstrecke ohne BOP eng wird. Nach meinem Verständnis liegt das daran, dass die Kolbengeschwindigkeit bei den für höhere Drehzahlen nötigen Anpassungen zu hoch wird. Das limitiert den Leistungszuwachs beim Tuning und bringt Nachteile bei der Übersetzung.
Auch dazu gibt es reichlich Artikel und Videos.
Schau dir die Fakten an – ich freue mich auf einen konstruktiven Austausch.
Analyse, wie sich die Nachteile der Yamaha R9 gegenüber einer klassischen 600er-Supersportler (z. B. Honda CBR600RR oder Suzuki GSX-R 600) auf die Rundenzeiten auswirken:
1. Drehzahl und Topspeed
- Die R9 erreicht ihre Spitzenleistung (119 PS) bei 10.000 U/min, während eine CBR600RR ihre 119 PS erst bei 14.250 U/min entfaltet. [1000ps.com]
- Auf der Rennstrecke bedeutet das: Die R9 hat weniger Drehzahlreserve für lange Geraden. Selbst mit optimaler Übersetzung stößt sie früher ans Limit, was auf Highspeed-Sektionen Zeit kostet.
Auswirkung: Auf Strecken mit langen Geraden können 600er bis zu 0,3–0,5 Sekunden pro Runde schneller sein, weil sie später schalten und höhere Endgeschwindigkeiten erreichen.
2. Übersetzungsproblematik und Kolbengeschwindigkeit
- Der Dreizylinder der R9 ist für Drehmoment optimiert, nicht für extreme Drehzahlen. Bei Tuning stößt man schnell an die Grenze der Kolbengeschwindigkeit, was die Übersetzung einschränkt. Auswirkung: Auf engen Strecken mit vielen Kurven ist das weniger kritisch, aber auf schnellen Kursen fehlt die Flexibilität, was sich in schlechterer Beschleunigung aus langsamen Kurven bemerkbar macht (geschätzt 0,2–0,3 Sekunden pro Runde). [1000ps.at]
3. Gewicht und Geometrie
- Die R9 wiegt fahrfertig 195 kg, ähnlich wie eine 600er, hat aber einen längeren Radstand (1.420 mm vs. 1.370 mm). [1000ps.de]
- Das sorgt für Stabilität, aber weniger Agilität beim Umlegen.
Auswirkung: Auf Strecken mit vielen Richtungswechseln (z. B. Chicanes) verliert die R9 Zeit, weil sie träger einlenkt. Differenz: 0,1–0,2 Sekunden pro Richtungswechsel.
4. Ergonomie und Fahrwerks-Setup
- Die R9 ist weniger radikal ausgelegt (höhere Lenker, variabel montierbare Fußrasten). Für Trackdays okay, für Racing nicht optimal. [moto.ch]
- Bei maximaler Schräglage kann das zu Limitierungen führen, was die Kurvengeschwindigkeit reduziert.
Auswirkung: Auf sehr technischen Strecken summiert sich das auf 0,5–1 Sekunde pro Runde.
5. Gesamtbilanz
- Auf kurzen, engen Strecken (z. B. 2–3 km) ist die Differenz gering: 0,5–1,0 Sekunden pro Runde.
- Auf schnellen GP-Kursen (z. B. Jerez, Mugello) kann die Differenz 1,5–2,5 Sekunden pro Runde betragen, vor allem wegen Topspeed und Übersetzung. [1000ps.ch]
Nunja, 120 PS sind 120 PS, und Drehzahlreserve brauchst halt nur beim Überdrehen, man kann auch hochschalten.....
Das was Du schreibst mag für Profis gelten, aber sind wir ehrlich, im ganzen Forum gibts fast niemanden, der diese Unterschiede rausfahren kann. Und ich schon garnicht.....zu alt, zu dick......
Die Aussage von El Diabolo, 120 PS sind für einen Supersportler zuwenig, darum gehts. Das ist einfach nicht richtig. 120 PS reichen satt und saftig aus, um auf Landstrasse und Rennstrecke einen Heidenspass zu haben.
Und was ich so in den letzten 10 Jahren so alles auf der Renne gesehen habe, CB500 in der schnellsten Gruppe im Mittlfeld, das mit knapp über 60 PS, die Burschen haben mit dem Ranzhaufen 1000er vorgeführt.....
Ich bleib dabei: 120 PS sind überall völlig ausreichend, und die R9 ist ein Motorrad, dessen Potential deutlich über dem bon 99% der Fahrer liegt.
Und ja, man kann sich immer ein stärkeres Moped anschaffen, aber dann bitte nicht mit dem Argument, dass 120 PS zuwenig sind.
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Das mit der zu wenig Leistung ist ja auf mich bezogen. Ich stehe aber dazu das es in meinen Augen keinen Sinn macht einen Supersportler auf den Markt zu bringen der die selbe Leistung wie 3 weitere Modelle hat. So macht es ja Ducati jetzt auch mit Panigale V2 usw. Die haben aber immer noch die V4 Modelle. Die sich dann deutlich vom Rest abheben.
Nein, das ist nix gegen Dich. Die Aussage, das 120 PS nicht genug sind ist eben mehr oder weniger Unfug.
Auf der Strasse sind 120 PS mehr als genug, um sich den Lappen in die Grütze zu fahren oder den Hals zu brechen.
Und auf der Rennstrecke gibt es kaum jemanden, der ein 120-PS-Moped so richtig ausquetschen kann.
120 PS reichen überall und für jeden satt und saftig aus.
Wenn man mehr haben will, gerne, aber eben nicht mit dem Argument, 120 sind nicht genug.
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Hast einenSchraubstock daheim? Dann Zug ausbauen, ein Ende einspannen und kräftig am anderen Ende ziehen, am Besten zu zweit.
Sollte der Zug schon schwergehen, direkt einen neuen kaufen, und nur Original, der Zubehörkram taugt nix.
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Meine leider am 9.6.2025 völlig zu unrecht kaltverformte R6/RJ05 mit 120 (möglicherweise in 20 Jahren ein wenig müde gewordenen) 120 PS habe ich immer als vollkommen ausreichend motorisiert empfunden, und ja, da musste man schon im Kurvenausgang im richtigenGang sein, damit das Ding dann bei 10.000 Umdrehungen so richtig Luft holen konnte. Und wenn das Biest dann ohne das leiseste Stottern bis 14.000 hochgedreht hat, hat schon Spass gemacht.
Auf den kleinen Rennstecken, wo wir (http://www.trackdays.be) uns aufhalten machts kaum einen Unterschied, ob R6, R9 odrr R1, die Graden sind zu kurz. In Mirecourt oder Zolder sieht man dann schon, dass die 70 bis 90 Mehr-PS der R1 dann ab 180 so richtig zur Geltung kommen.
Mit der XSR900GP wirds wohl einbissel entspannter zur Sache gehen als mit der R6, mehr Drehmoment....
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Strasse stimme ich dir zu, aber Renne wird es eng, bereits gegen 600er auf derGeraden. Gibt es reichlich Erfahrungs-Berichte im Kontext R9 Tuning zu, meistens aus US&UK. Klar sind das meist mindestens Semi-Profis die da am Kabel, bzw. am Poti ziehen.
Bitte, auf der Graden, die 900er geht massiv besser aus der Ecke als jede 600er, die Aero der R9 ist nicht schlechter als die einer 600er, warum sollte eine 600er mit 120 PS auf der Graden schneller sein als eine 900er mit 120 PS? Da kommts wohl eher darauf an, gut aus der Ecke rauszukommen.
In der Supersport-WM hat die R9 scheints keine Probleme gehabt, gut, die BOP war ja heiss diskutiert.
Zum Schluss ist die Aussage, die R9 hätte mit 120 PS zuwenig Leistung für einen Supersportler ziemlicher Unsinn. Die "nur" 120 PS werden jedenfalls i.dR. nicht der limitierende Faktor sein, das ist wohl eher das Fahrkönnen.
Gut, auf der langen Graden bist mit 120 PS gegen 200 PS machtlos, was aber nix über die Rundenzeiten sagt.
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Nunja, Yamaha will schon dieses Corporate Identity verwirklicht sehen, was übrigens bei allen Herstellern der Fall ist. Ob Yamaha da robuster unterwegs ist als andere Hersteller, ich weiss es nicht.
Was den Händlern aber deutlich mehr Probleme macht ist die Nichtlieferfähigkeit gefragter Modelle. R7, R9, XSR900GP, oder auch die 1000er Bolle bei Honda, nichts ist wirklich verfügbar, da wird angekündigt aber nicht geliefert.
Würden die Mopeds so geliefert, wie die Händler die Mopeds verkaufen können, dann wäre das Geld für CI-gerechte Verkaufsräume auch da.
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Konnte heute mal auf der R9 Probe sitzen aber ich glaube für einen Supersportler hat sie dann doch zu wenig Leistung und ist einfach zu dicht an MT09 und XSR dran.
Zuwenig Leistung? Sagt wer? Ich treibe mich seit über 10 Jahren auf Rennstrecken rum, und kaum jemand bringt ein Motorrad mit 120 PS wirklich an die Grenzen. Ich übrigens auch nicht. Auf der Graden den Hahn aufreissen, kein Ding, aber früh ans Gas, selbst mit Fahrhilfen, das ist schon ganz was Anderes, oder wirklich spät und tief in die Ecken reinbremsen, auch da haben viele auf der Renne noch richtig potential. Mit 200 PS sind die Meisten hilflos überfordert. Und würde man mal den Vollgasanteil messen, dann sinds auf der Renne nicht mal 5% der Rundenzeit, in der voll geliefert wird....
Und auf der Strassse? Wo reichen 120 PS nicht aus?