Stahlbus Ölablassventil

  • #1

    Bei meinem letzten Ölwechsel, also vor 10.000 km hab ich dieses Ablassventil anstelle der Ölablassschraube verbaut. Nun war es endlich soweit, dass ich auch probieren konnte, wie der in der Praxis funktioniert und ich darf sagen: ich bin begeistert. Für jemanden, der gefühlt alle paar Wochen das Öl wechselt saß mir langsam die Angst im Nacken, wie lange das Gewinde in der Ölwanne das wohl mitmacht, auch wenn ich immer penibel auf die richtigen Anzugsmomente achte. Und so kam ich auf oben genannte Lösung. Ich habe am Freitag dann zwar bereut keine Bühne zu haben, denn dann hätte ich das Öl direkt in den Altölkanister laufen lassen können, aber es war auch so ein sauberer Genuß. Verschlußkappe ab, Bajonettverschluß mit Schlauch installiert und schon lief das Öl raus. In der Zeit den Filter gewechselt, und als das fertig war kam aus den Schlauch nix mehr. Abegemacht, Verschußkappe drauf, Öl nachfüllen und kontrollieren und fertig. Es schmerzt mich natürlich ein wenig da wegen mir jetzt eine Arbeitsplätze in der Ablassschraubendichtringindustrie weg fallen, aber ich schone dafür auch Rohstoffe. ;)


    Entspannte Grüße
    Stoppelhopser

    Ich kann gut Mitmenschen umgehen.

  • #2

    Die Dinger sind nicht schlecht, aber ein wenig Bauchweh habe ich dabei auch.

    Das Ventil lässt ja keine "größeren Stücke" durch und genau da liegt für mich das Problem.

    Im Laufe der Jahre habe ich schon diverse Sachen "rausfließen" sehen, die man auch an Stelle XY zuordnen konnte und so

    beginnende größere Defekte abwenden konnte.

    Gruß Steffen alias Gräzer + Tomomi


    Thueringen_120-animierte-flagge-gifs.gif

  • #4

    Wenn ich ein Problem mit "größeren Stücken" hätte, wäre ich kaum so weit gekommen. Aber ich verstehe was Du meinst. Es macht aber immer Sinn, sich das Altöl anzuschauen. Denn die großen Brocken bleiben ja nicht allein und dessen kleinere Geschwister lassen sich dort entdecken.

    Ich kann gut Mitmenschen umgehen.

  • #5

    Klar, finde grad nur das Beispiel aus einer BMW K75

    Öl.JPG


    Moped hat 120000 km drauf, läuft absolut unauffällig, aber dennoch findet sich dieses Stückchen.

    Und nein der Euro ist nicht gemeint, es ist ja keine Spardose.


    Edit:


    Die K wurde in diesem Fall nicht geöffnet und fährt immer noch und das jetzt seit 2 Jahren.

    Kein Klappern, muckern oder sonstwas.

    Gruß Steffen alias Gräzer + Tomomi


    Thueringen_120-animierte-flagge-gifs.gif

    Einmal editiert, zuletzt von Graezer ()

  • #9

    Sorry, aber wenn so etwas in der Größe im Motor rumgammelt, dann hat das Moped ganz andere Probleme, als einen nötigen Ölwechsel..


    Den ein oder anderen Metallspan lasse ich mir ja noch gefallen. Aber bei so einem Brocken, würden bei mir die Alarmglocken angehen.

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