WSBK: Die neue Saison beginnt

  • #1

    Am Wochenende beginnt die neue Saison in Philip Island. Frei empfangbar in DE nur über Servus TV On als Stream zu sehen.


    Zeitplan für Sonntag 22.02.2026

    00:30 00:40 WorldSBK - WUP

    00:50 01:00 WorldSSP - WUP

    03:00 WorldSBK - Superpole-Rennen

    04:30 WorldSSP - Rennen 2

    06:00 WorldSBK - Rennen 2

    Beste Grüsse aus Geestland


    Rolf


    RD 350 Bj. 1973 Erstbesitzer
    XJ900 Diversion Bj 1995
    XRS900 60th Anniversary

  • #3

    Bulega wird mitte der Saison Weltmeister. Wird sehr einsam an der Spitze wie in der GP auch.


    Vielleicht kommt die FIM ja wieder auf die dumme Idee die Spritzufuhr weiter zu reduzieren damit auch andere ne Chance haben.

  • #5

    Spritzufuhr? Was wird da begrenzt? Die Einspritzmenge im Betrieb?

  • #6

    Ja die Einspritzmenge wurde schon mehrfach letztes Jahr begrenzt weil BMW und Ducati zu schnell für den Rest waren. Dank Yamaha‘s Protest natürlich. Sorry seit 11 Jahren das gleiche Bike bringen und beschweren….

  • #7

    Und auch wenn sich all die Jahre an der R1 nicht viel verändert hat, war/ist sie trotzdem eines der beliebtesten 1000er Superbikes im Hobbybereich. Und trotzdem waren die Verkaufszahlen am Ende so niedrig, dass sich der Verkauf der R1 als Straßenmotorrad für Yamaha nicht mehr gelohnt hat und eingestellt wurde. Die WSBK soll eine Straßenmotorradnahe Rennserie sein und ich kann verstehen, dass hier das Thema Wirtschaftlichkeit für die Hersteller eben auch eine große Rolle spielt. Wer lieber Highend-Rennmaschinen auf zwei Rädern sehen möchte, dafür gibt es ja bereits die MotoGP mit ihren Prototypen.

  • #8

    Ist sie nicht. Seit 2-3 Jahren hat BMW überhand bei den 1000ern an der Piste. Aus dem einfachen Grund: die Kiste funktioniert out of the Box deutlich besser auf der Piste als die R1. Bin beide schon gefahren, die R1 auch lange genug besessen.


    Schade, aber das Engagement in der MotoGP steht auch nicht in guten Sternen. Selbst dort hat Yamaha lange genug geschlafen wie man seit 3 Jahren sehen kann.

  • #9

    Bei uns in der Truppe ist die R1 beliebter als die BMW. Die macht einen nicht so kaputt wie die BMW. Mit der BMW bist nach 3 Sessions durch, mit der R1 kannst den ganzen Tag fahren. Gut, wir sind alles Weicheier 😉

  • #10

    Ich habe nicht gesagt, dass die R1 die beliebteste ist. Die S1000RR hat halt schon immer den Vorteil gehabt, dass sie sich von der Ergonomie auch sehr gut für größere Fahrer geeignet hat, weswegen sie sich gerade bei Käufern aus Mitteleuropa, die eben tendenziell etwas größer gewachsen sind, besonderer Beliebtheit erfreut. Weltweit sieht das dann wieder etwas anders aus. Aber darum geht es mir ja gar nicht. Die R1 ist ja trotzdem sehr beliebt gewesen, deutlich beliebter als z.B. eine Kawasaki, Suzuki, Honda oder Aprilia. Wenn man bei der R1 die Bremsen aufgepimpt hat, ist das Motorrad sofort konkurrenzfähig. Die meisten Hobbyrennfahrer werden das bisschen mehr an Performance, dass vielleicht ein moderneres Motorrad mittlerweile bietet rein fahrerisch niemals abrufen können. Wenn du jemand bist, der das kann, dann ist das natürlich schön für dich, aber dann gehörst du eben zu einer sehr kleinen Gruppe von Menschen. Das Grundkonzept der R1 funktioniert für den Kunden bereits oder immer noch sehr gut und ist konkurrenzfähig, also warum soll Yamaha was ändern? Klar kann man sich fragen, warum es Yamaha all die Jahre nicht hinbekommen hat einfach mal performantere Bremsen zu verbauen, die auch auf der Rennstrecke funktionieren. Wobei ich nicht weiß, ob die Bremsperformance bei der R1 Race immer noch ein Thema ist. Für die WSBK ist das aber eh nicht relevant, da sie hier eigene Bremsen verwenden können.

    Mal ehrlich, würde doch jeder von uns an Stelle von Yamaha wahrscheinlich genauso machen und sich fragen, wo der Nutzen für einen selbst ist mehrere Millionen für Neuentwicklungen zu investieren, wenn das aktuelle Paket für den Kunden doch bereits funktioniert und die Chancen gut stehen, dass du das Geld auf dem Markt gar nicht wieder reinholst. Nur um in der WSBK mithalten zu können? Wie gesagt, es gibt für die Hersteller bereits die MotoGP, wo sie im Grunde nur für das Markenimage massig Geld verbraten. Da braucht es nicht noch eine WSBK mit genau dem gleichen Ansatz. Dass die Veranstalter der WSBK dann den Herstellern entgegenkommen und Ungleichheiten in der Performance durch Sprit- oder Drehzahlregulierung angleichen, kann ich total nachvollziehen. Sonst würden sich sehr wahrscheinlich noch mehr Hersteller aus der WSBK verabschieden und das möchte doch keiner.

    Einmal editiert, zuletzt von Aries ()

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