Ich meine das ist typisch für den CP3 mit 270° Hubzapfenversatz im Standgas. Ist bei meiner RN43 zumindest genauso.
Ach ja, TC ausschalten nicht vergessen! ![]()
Ich meine das ist typisch für den CP3 mit 270° Hubzapfenversatz im Standgas. Ist bei meiner RN43 zumindest genauso.
Ach ja, TC ausschalten nicht vergessen! ![]()
Alles anzeigenWie bereits erwähnt: Die 150Nm stehen auch im englischsprachige Service Manual von 2016 zur RN43 drin.
Interessant wäre zu sehen, was in neueren Versionen (normales Handbuch) zur RN43 drin steht. Vielleicht hat ja jemand ein Handbuch von 2020 oder so zur Hand.
Das Anzugsmoment für die hintere Achsmutter war in der Bedienungsanleitung für die MT-09 (RN43 und RN29) und der XSR900 (RN43) immer mit 150 Nm angegeben. Bei der RN80 beträgt es jetzt eben 105 Nm.
Quelle: https://manuall.de/autos-motor…rrader/yamaha-motorrader/
Alles anzeigen...
Aber Yamaha scheint es mit der Dokumentation nicht sonderlich genau zu nehmen.
In einer der letzte MOTORRAD habe ich gelesen (allerdings bezogen auf die MT07 und MT09), , dass die in den ersten Manuals angegebenen 5 bis 15mm Kettendurchhang (wie auch bei der XSR) auf einem Druckfehler basieren und in den "neueren" (was immer das auch heißt) Manuals mittlerweile ein Wert von 25mm bis 35mm angegeben wird.
...
Das hat mir ein Yamaha-Schrauber auch mal erzählt, dass die Vorgabe in der Bedienungsanleitung der XSR900 für den Kettendurchhang wohl ein Fehler sei und Yamaha das mit der Einführung der neuen Tracer 900 korrigiert hat, bei der jetzt 35 mm stehen würde. Da ich aber damals keine Lust auf eine Diskussion hatte, habe ich nicht erwähnt, dass die Tracer eine andere Schwinge und eine andere Federbeinlänge als die XSR900 hat und die geänderte Vorgabe für den Kettendurchhang möglicherweise damit zu tun hat. Tatsächlich gab es bei der MT-09 (RN43) und der XSR900 (RN43) fast jährlich eine überarbeitete Bedienungsanleitung. Die Werte für den Kettendurchhang wurden dabei allerdings nie verändert.
Ich bin selbst schon über 5000 km mit einem Kettendurchhang von 10-15 mm gefahren, was ohne Probleme möglich war und auch ohne das sich die Kette gelängt hätte. Ich bin auch schon mehrere tausend km mit einem Kettendurchhang von 20-25 mm gefahren, auch das ist ohne Probleme möglich, jedoch würde ich sagen, dass die Gasannahme vielleicht etwas ruckeliger ist und man das Kettenschlagen beim untertourigen Fahren etwas stärker spürt. Ab einem Kettendurchhang von ca. 30 mm fängt dann die Kette irgendwann an in Schräglage irgendwo am Rahmen oder Schwinge zu schleifen. Wo genau die Kette schleift, kann ich gar nicht sagen, da ich nirgends Schleifspuren finden konnte, allerdings ist das Schleifgeräusch sehr gut hörbar, sodass es einem recht schnell auffällt und man nicht noch hunderte km so weiter fährt.
Alles anzeigenOK.
Bei mir kann ich die Verriegelung bei vollem Linkseinschlag nicht ausführen.
Ich muss , so wie Du es beschreibst, einen kleinen Müh nach rechts und die Verriegelung rastet ein.
Ist bei mir auch so.
Alles anzeigenIch habe noch ein typisches „Bild des Tages“ von gestern
.
Eine überdachte Bushaltestelle ist doch ein idealer Fotostopp
.
Grüßle
hoyo
Ja, gestern war Slalomfahren um die Regenwolken angesagt und man musste etwas flexibel bei der Routenplanung sein ![]()
Alles anzeigenDie Inschenöre können auch nur einen Kompromiss angeben, weil sie die individuellen Bedingungen unter denen das Moped gefahren wird, nicht kennen. Ist schon ein Unterschied, ob da eine 50Kg Dame auf glattem Asphalt fährt, oder ein 3-Zentner Mann durch Schlaglöcher hobelt.
In sofern wird auch bei den Ingenieuren mit der Formel Pi*Daumen gerechnet.
Ich weiß nicht, ob der Fokus auf den individuellen Anwendungsfall so wichtig ist, denn letztendlich muss die Vorgabe für den Kettendurchhang vom Ingenieur so gewählt werden, dass er auch für jeden Anwendungsfall, auch die extremen, funktioniert. Der Ingenieur kennt zudem die Einbau- und Bauteiltoleranzen und die Elastizität einzelner Bauteile und die daraus resultierenden möglichen Schwankungen bei deren Beanspruchung in allen möglichen Fahrsituationen und wird anhand dieser Informationen (die ein Mechaniker i.d.R. nicht hat) die Vorgaben auch so wählen, dass in keinen der Fahrsituationen ein Schaden am Motorrad entsteht. Sicher kommt da am Ende ein Kompromiss raus aber Pi*Daumen ist für mich was anderes.
*Edit: Erkenntnisse aus der Fahrerprobung, die alles Mögliche beinhalten können, werden mit Sicherheit ebenfalls bei den Vorgaben für den Kettendurchhang im Handbuch mit einfließen.
Alles anzeigenIch habe heute mit meinen Händler über das Thema gesprochen und er meinte ich soll die Angaben im Handbuch einfach vergessen:
Seine Vorgehensweise:
Die längste Stelle der Kette suchen, das Moped senkrecht stellen und dann soll die Kette insgesamt 25mm Spiel haben.
Gruß
hoyo
und den Gang rausnehmen nicht vergessen! ![]()
Ja, die Pi*Daumen-Regel wird gerne von Mechanikern angewendet. Allerdings denken sich die Ingenieure die Vorgaben im Handbuch auch nicht nur zum Spaß aus. Man kann also schon davon ausgehen, dass die Vorgaben aus dem Handbuch den idealen Kettendurchhang aufzeigen. Andererseits muss man beim Einstellen des Kettendurchhang auch nicht päpstlicher als der Papst sein und wenn man mal vom Mindest-Durchhang absieht, welchen man besser nicht unterschreiten sollte, nimmt das Motorrad nicht gleich Schaden, wenn der obere Grenzwert aus dem Handbuch mal etwas überschritten wird, solange man den maximalen Grenzwert dabei nicht überschreitet.
Nur mal so aus Interesse, da dein Kettendurchhang laut Handbuch i.O. ist. Was für ein Kettenspiel hast du denn jetzt nach der herkömmlichen Messmethode?
Die Darstellung in der Bedienungsanleitung ist schon etwas verwirrend. Ich würde es so verstehen, dass von der untersten Kante aus gemessen werden soll, also der Unterkante vom senkrechten Teil des Kettenschutzes. Dann würde es bei dir ja passen.
Vielleicht wird da ein Verkleidungsteil bei der Tracer 9 montiert.
Alles anzeigenFrage:
Kettendurchhang, heißt das maximales spiel nach oben und unten, also bei 50mm... 25 hoch und runter...
oder aus der ruheposition nach unten?
Habe mit meiner RN80 nach gut 2300km jetzt zum 3. mal die Kette spannen müssen,
1x nach gut 400km beim einfahren
2x während der 1.000km inspektion
3x gestern
alles nach anleitung.
laut kettenlaser sitzt die kette perfekt, die abstände der Schwinge hinten sind 1 kerbe verstellt....
bin da noch nicht ganz schlüssig geworden was wie genau richtig sein wird
50 mm von oben nach unten gemessen wäre etwas viel. Häufig wird der Durchhang als Abstand zwischen der Kette in Ruhelage und der Kette nach oben gedrückt angegeben. Bei der RN80 wird aber von der Schwingenunterkante aus nach unten gemessen. Am Besten an die Vorgaben aus der Bedienungsanleitung halten.
Das bei einem Neumotorrad der Kettendurchhang am Anfang ggf. etwas häufiger nachgestellt werden muss ist glaube ich völlig normal.
Die Kette wird ja am Anfang noch nicht maximal beansprucht, sondern in der Einfahrphase etwas und anschließend in der Eingewöhnungsphase an das Motorrad noch mal etwas mehr. Mit steigender Beanspruchung wird sich die Kette auch immer noch mal etwas mehr längen.
Wenn du eine neue Kette gleich am Anfang maximal beanspruchen würdest, sprich am ersten Tag gleich Vollgas und gib ihm, dann wirst du die Kette am Ende des Tages noch einmal Nachspannen und danach ist erstmal Ruhe bis die Kette sich irgendwann wieder anfängt zu längen weil sie langsam den Geist aufgibt.