Die ersten Modelle beim RPHA 11 und RPHA 70 hatten scheinbar das Problem, dass die Verriegelung recht schnell am Visier gebrochen ist. Die Visiere wurden von HJC aber wohl in dem Bereich überarbeitet, sodass dies nicht mehr so schnell passieren kann. Habe ich zumindest mal gelesen, als ich mir meinen RPHA 70 vor 6 Jahren gekauft hatte.
Meine Erfahrung ist, dass es hier auch sehr wichtig ist, wie das Visier eingestellt ist. Wenn es im geschlossenen Zustand zu sehr auf die Gummidichtung drückt, steht der Verschluss bzw. der Bereich um den Verschluss herum unnötig unter teilweise großer Spannung. Wenn das Visier schief sitzt, ist es genauso problematisch, wenn nicht sogar noch schlimmer.
Wenn das Visier sauber gerade montiert ist und nur mit leichten Druck auf die Gummidichtung anliegt, sodass es eben dicht ist, dann geht der Verriegelungsmechanismus auch super leicht und das Visier lässt sich ohne viel Kraft schön leicht öffnen und schließen. Man merkt dann richtig, wie das Visier nicht mehr so unter Spannung steht und dann gibt es auch keine Probleme mehr mit der Verriegelung. Zumindest habe ich keine gehabt.
Ich weiß aber auch noch, dass es bei meinem RPHA 70 ein riesen Gefriemel war und ich mehrere Anläufe gebraucht habe, bis ich das Visier dann endlich mal in der richtigen Position hatte. Warum man das nicht gleich direkt im Werk bei HJC richtig einstellt und stattdessen der Kunde erstmal selbst rumhantieren muss, verstehe ich irgendwie nicht so ganz.