Beiträge von miku850

    Dann schreibt mal die Zeiten mit dem Setup wenn ihr aus Assen zurück seid.

    Bin gespannt was das dort auf der Uhr bringt.


    Jedenfalls viel Spass!

    Wir sind da auch mit den Trxen früher häufig gefahren, quasi Hausstrecke, das ging schon ganz gut und hat Laune gemacht. Mit der Gp gab es da auch keine Probleme, bis auf, die wollten meinen Motor in die Trx bauen… 😂

    du könntest mal Zolder versuchen, ganz schön zu fahren, und sind so 160 Km von Essen, also ähnlich Nürburgring.

    Oft wird angenommen, dass lineare Gabelfedern in der Seriengabel das gleiche Fahrverhalten bieten wie eine Öhlins Cartridge mit linearen Federn. Das ist jedoch nicht vergleichbar. Die Öhlins Cartridge wurde speziell für den Einsatz mit linearen Federn entwickelt und entsprechend abgestimmt. Dadurch verhält sich das Fahrwerk komplett anders, als wenn lediglich lineare Federn in die Seriengabel eingebaut werden.


    Umso schöner, dass du mit deinem Setup so zufrieden bist – genau darauf kommt es am Ende an. 👍

    meine Spanner von Ali waren hart wie Krupp-Kaugummi… einfach nur Fenster-Alu- Kernschrott.

    Das ist da wie Lotterie …

    Wen es interessiert – bei der XSR900 GP leuchtet die ABS-Kontrollleuchte im Cockpit nicht während der ABS-Regelung, weder beim Bremsen noch wenn das System sonst eingreift, sondern nur bis etwa 5 Sekunden nach dem Start oder wenn eine Störung im Abs-System vorliegt. Das unterscheidet sie z.B. von der RN43.

    Lass mal gut sein, wurde alles gesagt und klar gemacht, freu dich aufs nächste Angasen.

    ich nehme deine persönliche Meinung zur Kenntnis, habe meine Fragen und Punkte adressiert und schade, das zu meiner Eingangsfrage nichts zur Klärung beigetragen wurde, statt dessen, ich fasse das einmal zusammen, alle die es nicht so sehen wie du, und/oder keine Maschienenbauer sind, sind inkompetente Floristen Gehilfen.

    Zum Ausgangspunkt zurückkehrend: Es ging mir darum zu verstehen, warum bei einigen das Anpassen von Fahrwerk und Elektronik-Mods der Gp für gelegentliche Trackdays gut funktioniert, während es bei anderen offenbar nicht der Fall ist. Dabei sollte keine Wertung erfolgen oder ein Wettbewerb darüber, wer „besser“ oder „richtiger“ liegt.


    Unterschiedliche Faktoren wie Fahrstil, Bremstechnik oder ABS-Einstellungen können zu verschiedenen Erfahrungen führen. Für Rundstrecken-Neulinge in langsamen bis mittleren Gruppen sind die Serienteile in ihrer Performance meist ausreichend. So kann der Fokus auf das Fahren gelegt werden, ohne sich zusätzlich um Temperaturmanagement von Bremsbelägen und Reifen kümmern zu müssen, und es könnte bei Bedarf sogar auf Achse an die Rennstrecke gefahren werden. Diese Einschätzung gilt ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit, wie jede andre Einschätzung natürlich auch.


    Das sollte dazu gedient haben, den Standpunkt verständlicher zu machen.

    Du vermischst hier zwei verschiedene Ebenen: wie ein ABS regelt und wann es überhaupt in den Regelbereich kommt. Natürlich “weiß” das ABS nicht, ob es auf einer Rennstrecke oder auf der Landstraße unterwegs ist. Das behauptet auch niemand. Es arbeitet anhand von Sensorsignalen wie Raddrehzahlen, Verzögerung, Gierrate, Schräglage usw. Der Unterschied liegt aber in der Kalibrierung der Regelstrategie. Ein Race-Modus erlaubt beispielsweise mehr Schlupf, höhere Verzögerungen und greift später bzw. weniger konservativ ein als ein Straßen- oder Regenmodus. Genau deshalb existieren unterschiedliche ABS-Modi überhaupt. Und genau deshalb ist die Aussage “wenn das ABS gar nicht arbeitet, was hat dann die Einstellung damit zu tun?” zu kurz gedacht. Die Einstellung definiert den Punkt, ab wann das ABS arbeitet. Solange dieser Punkt nicht erreicht wird, ist sie natürlich irrelevant. Wird er aber erreicht – und genau darum geht es beim Fahren auf der Rennstrecke – macht die Kalibrierung einen erheblichen Unterschied. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist deine Behauptung, alles andere sei “Marketinggeschwätz”. Renn-ABS-Systeme werden nicht entwickelt, weil sich die Hersteller einen Marketingbegriff ausdenken wollten, sondern weil sich gezeigt hat, dass unterschiedliche Einsatzbedingungen unterschiedliche Regelstrategien erfordern. Das lässt sich in der Praxis genauso beobachten wie auf dem Datenlogger. Physik und Regelungstechnik widersprechen sich hier übrigens nicht – im Gegenteil. Die Physik beschreibt den Reibwert und den Schlupf, die Regelungstechnik entscheidet, wie aggressiv das System diesen Schlupf zulässt und wann eingegriffen wird. Genau darin unterscheiden sich die verschiedenen ABS-Abstimmungen.