Beiträge von Aries

    So stimme ich dir zu, auch mit dem Grat:) Ich würde es nur nicht auf die automatisierte Fertigung reduzieren wollen, denn die ist zumindest im Motorrad- und Automobilsektor mittlerweile überall sehr hoch.

    KTM würde dem sicherlich auch widersprechen, alles andere wäre ja auch etwas geschäftsschädigend:) Im weltweiten Vergleich sind wir Deutschen hinsichtlich Verarbeitungsqualität sicher ganz oben mit dabei, aber im direkten Vergleich mit Japan haben auch wir das Nachsehen. Einer der Hauptgründe ist, dass die Japaner bereits in den 50er Jahren angefangen haben die Methoden von Edwards Deming zum Qualitätsmanagement als einer der Grundpfeiler in ihre Unternehmensphilosophie zu verankern, welche bei uns erst, ich schätze mal seit den 90er Jahren, als Grundlagen im Qualitätsmanagement gelehrt werden! Und auch heute ähnelt das Qualitätsmanagement in der Praxis in den meisten europäischen und deutschen Unternehmen eher einem nachträglich aufgestülpten Gerüst als einer wie in Japan tief verankerten Unternehmensphilosophie. Der Grat der Automatisierung spielt dabei sicherlich erstmal nur eine untergeordnete Rolle.

    Ich berechne den tatsächlichen Verbrauch gelegentlich zur Kontrolle anhand der gefahrenen km und der getankten Spritmenge und bei mir zeigt der Bordcomputer tendenziell 0,2 - 0,3 l/100 km zu wenig an. In deinem Fall würde das aber immer noch eine Reichweite von knapp über 300 km bedeuten.:)

    Zu schmutzig glaube ich nicht. Du hast Stoppelhopsers Moped nicht gesehen.:wink: Ich meine sogar gesehen zu haben, dass sich links und rechts kleine Staubwölkchen gebildet haben, wenn er sich auf sein Moped geschwungen hat!:lachen:


    War eine richtig schöne Herbsttour:)

    Ich selbst mag das Design von KTM auch nicht, ebenso wie das ganze Plastik und die Farbe Orange. Das ist aber eben auch Geschmackssache. Das Konzept an sich finde ich dennoch interessant. Leider ist es so, dass wir es in Europa, allen voran KTM, größtenteils immer noch nicht geschafft haben einen Qualitätsstandard zu etablieren, den es in Japan schon seit den 70er Jahren gibt. Das ist traurig aber leider wahr!:( Klar gab es auch schon japanische Modelle, die einfach Misst waren und die Globalisierung hinterlässt langsam aber sicher auch ihre Spuren beim japanischen Qualitätsstandard, siehe Rückrufaktionen bedingt durch Zulieferer wie Brembo, die auch die japanischen Motorradhersteller betroffen hat. Der Qualitätsanspruch der Japaner an die von ihnen hergestellten Produkte ist aber immer noch deutlich höher als bei der europäischen oder amerikanischen Konkurrenz. Die Menschen in Japan identifizieren sich auch viel stärker mit ihrer Firma und dem eigenem Produkt als in anderen Wirtschaftsnationen. Wäre KTM eine japanische Firma, müsste man sich wahrscheinlich Sorgen machen, dass aufgrund der schlechten Qualität der Produkte, die Mitarbeiter inkl. Geschäftsleitung nicht Seppuku begehen aber hier in Europa schaut man einfach auf den Gewinn und freut sich:)