Vibration an der Vorderbremse

  • #151

    Das Problem, das ich gerade habe, ist nicht das Modell, sondern der Hersteller und sein Service. Ein Yamaha-Partner aus Köln, der über 40 Jahre Yamaha-Partner war, ist keiner mehr, weil die Yamaha-Vorgaben unterirdisch schlecht waren. Der neue Yamaha-Partner in Köln hat absolut keine Ahnung von Motorrädern, weil er Jahre lang eigentlich nur Vespas gemacht hat. Natürlich hat er Ahnung von Zweirädern, aber trotzdem habe ich z.B. wegen des Problems nicht für den entschieden, weil a) mir die Erfahrung für Yamaha-Motorräder fehlt und b) weil die auch mein Bike beschädigt haben und es nicht zugeben wollten.


    Ein anderer Partner in der Nähe hat auch seine Partnerschaft aufgegeben, aber gut, weil er kein Motorradverkauf mehr anbieten möchte. Fair!


    Der Händler, bei dem ich das Motorrad gekauft habe, welcher auch ein Partner von Yamaha WAR, ist auch keiner mehr, weil wie bereits oben erwähnt die Vorgaben unterirdisch schlecht waren.


    Gefühlt verscheucht Yamaha einfach alle Partner! Dazu kommt natürlich nun meine Situation, wo der Hersteller mein Motorrad zu sich in die Werkstatt ruft, es nun fast 3 Wochen bei sich hat und nicht mal den Kunden kontaktiert?


    Also das nenne ich einen absolut xxxxxxxx Service!


    Ich weiß natürlich nicht, wie es bei den anderen Marken ist, aber das ist eher der Grund, wo ich mir denke, soll ich denen echt noch vertrauen.

    Trotzdem sind die Motorräder cool :D


    Ich glaube, ihr versteht, worauf ich hinauswill.


    Werde nächste Woche versuchen, an die Rufnummer der Werkstatt zu gelangen und mit dem Meister sprechen.

  • #152

    Über welche Vorgaben von Yamaha für die Händler schreibst Du da? Das CI/CD-gerechte Einrichten des Ladengeschäftes? Das hat dich die letzten Jahre nicht gross verändert, das gehört einfach mittlerweile dazu. Wer als Händler dafür keine Rücklagen bildet, der hats halt nicht so mit dem kaufmännischen. Yamaha möchte halt, dass alle Händler einen klar als Yamaha-Händler erkennbaren Auftritt haben.


    Was wohl eher ein Problem ist, das ist die Verfügbarkeit der Motorräder. Nachgefragte Modelle sind nicht lieferbar, Standuhren müssen schon mal mitgeordert werden.


    Und zur Qualität der Händlerschaft kann man durchaus geteilter Meinung sein. Mich hat mein Händler auch in den 35 Jahren freundlich begrüsst, in denen ich kein Motorrad bei ihm gekauft habe. Seit ich da in den letzten Jahren 7 Mopeds gekauft habe und Nummer 8 im Zulauf ist mögen mich selbst seine Kinder, die den Laden mittlerweile führen.

  • #153

    Was mich an den grossen Marken-Schuppen stört ist, dass du da nur noch ne Nummer bist.

    Zudem musst du je nach Wohnort grössere Strecken zurücklegen um überhaupt zu ner Markenwerkstatt zu kommen.

    Früher war, überspitzt ausgedrückt, um jede Ecke ein Yamaha-Laden. Man hat sich gekannt, man war per Du, es gab Käffchen und Benzingespräch.

    Da ist man rein gegangen und stand quasi in der Werkstatt, da gabs was zu kucken und man hatte direkt den typischen Werkstattgeruch in der Nase.

    Heute kommste rein, man ist per Sie, grosser Ausstellungraum, vorne Tresen mit Empfangsdame, die Werkstatt sieht man maximal von weitem.

    Früher fand ich besser!

    Ich bin aber mit meiner Werkstatt trotzdem zufrieden. Dass ich da mit dem Chef per Du bin liegt aber wohl auch nur da dran, dass ich den Laden phasenweise hoch frequentiert habe 😄


    Ganz früher waren wir bei Armin Collet, der Zweitakt-Guru, viellleicht kennt den noch der ein oder andere. Das war kein Kaufmann, Armin war durch und durch Schrauber. Dementsprechend war sein Laden. Ich hab den nie mit sauberen Händen und Klamotten erlebt 😄

    Von Armin hab ich mein ersten Moped bekommen, 1980 eine PW50. Eine von den ersten zwei die nach Deutschland kamen.

    Als man ihm damals die Yamaha-Lizenz entzogen hat ist was in ihm kaputt gegangen 😥

    Auch viel zu früh gestorben der Gute...

  • #154

    Bekannter war Suzuki Händler.

    Als man ihm aufdoktern wollte das er die X Anzahl Motorräder zu kaufen hat, hatte er geschluckt und wollte diese so zahlen.

    Das wollte Suzuki aber nicht, die wollten das er die ganzen Motorräder über eine Finanzfirma von Suzuki finanziert.

    Clever von Suzuki, aber da ist er ausgestiegen und der Chief of Europe wollte ihm noch erklären wer er ist usw....

    Hat er lächelnd angehört und zur Tür gezeigt.


    Wir wissen nicht was die Händler alles ertragen müssen, von daher bin ich froh wenn es noch einer macht.

  • #156

    Kann ich bei den Vorgaben auch total verstehen…ich habe mit meiner alten Partnerhändler darüber lange geredet und das war echt schon krass, was die da einem aufdrücken. Das Traurige daran ist ja, dass es Händler/Partner sind, die seit über 40 Jahren die Marke vertreten habe. Daher finde ich es extrem sowas gehen zu lassen. Die Erfahrung an den Motorrädern die über all die Jahre aufgebaut wurden bekommen die nirgends anders.


    Aber so ist das Business nun mal…blöd am Ende für den Endkunden, wenn er die Werkstatt seines Vertrauens verliert dadurch.

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