Selbst was gegen steigende Spritpreise tun?
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#42 Muss ja so sein, damit Deutschland die Kohle nicht ausgeht (Staatsdefizit 2025 23mrd €). Deutschland verdient ca 1,10-1,20€ pro getankten Liter Benzin, wenn viele auf Elektro umsteigen oder das Bike/Auto stehen lassen, muss ja das Geld irgendwo wieder reinkommen.
16-20% unseres Stroms wird aus Erdgas gewonnen, wenns diesen nicht mehr gibt und der nächste Winter kalt wird, dann bin ich mal gespannt ob das Gas zum Heizen rationiert oder damit Strom erzeugt wird.
Im Endeffekt zahlen wir alle drauf, und das nicht zu knapp. Deutschland verliert zuerst technologisch den Anschluss, bald dann finanziell.
Ich bin kein Deutscher, aber ich finde es traurig wie man so ein tolles Land mit Absicht oder Inkompetenz Stück für Stück ruiniert.
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#43 Sagen wir mal so: Bigfoot hat recht, wie schliesst man die Finanzlücke durch den Wegfall von KFZ- und Mineralölsteuer? Das kommt ja auch noch.
Die einfachste Lösung für BEVs wäre eine Maut für jeden Kilometer, denn wie will man es sonst machen? Im Grunde ganz einfach: Eimal im Jahr Kilometerforecast, daraus errechnet sich eine monatliche Abschlagszahlung. Ein kleines GPS-Kistchen, dass die Kilometer erfasst, einmal im Jahr Spitzabrechnung. Die einzige Information an den Bund wäre die in Deutschland zurückgelegte Strecke. Nicht wann, nicht wohin, nicht wie schnell, weil das einfach niemanden was angeht.
Alle anderen Lösungen wären völlig verblödet, viel zu aufwändig, die Gefahr der Privatisierung von attraktiven Strecken wird vermieden und was die Datenübermittlung angeht auch recht übergriffig.
Das Thema wird aber überhaupt nicht angesprochen, es wird nicht diskutiert. Wahrscheinlich um dann kurzfristig eine Lösung zu etablieren, die zwar den Steuersack nicht füllt, dafür aber irgrndwelchen dubiosen Firmen massiv die Taschen füllt, vom Bürgerausspionieren mal ganz abgesehen. Man konnte dann halt nicht anders, tut uns leid, ist jetzt nun mal so, und der Vertrag läuft ja nur 99 Jahre.....
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#44 Mike, schon recht, aber nicht so ganz. Merit Order stellt die Versorgungssicherheit her und ist damit unverzichtbar. Die Logik von Merit Order, die aktuell gepflegt wird, legt den Preis so fest, dass die Summe aller günstigsten Stromproduzenten die den Verbrauch sicher stellen, auf ihre Kosten kommen. Auf Hochdeutsch: der Teuerste legt den Preis für alle fest. Dieses Prinzip könnte man abschwächen, indem man einen Transfer einführt: der Strompreis wird zu 90% des herkömmlichen Merit Order Preises festgelegt. Ausbezahlt an die Stromerzeuger wird 80%. Die verbleibenden 10% werden dazu benutzt, die teureren Erzeuger zu bezahlen. Die Zahlen sind willkürlich gewählt, es könnten auch 85% - 15% sein, muss eine Behörde ausrechnen. Damit wird verhindert, dass ein sehr teurer, aber benötigter Stromerzeuger den Strompreis für alle ungerechtfertigt hoch festlegt. In der Anlage ist dies bildlich gezeigt. Die schmale Fläche unter der rot gestrichelten Linie im neuen Prinzip muss der dreieckigen Fläche unter dem letzten oberen Stück der Kurve flächenmäßig entsprechen. Ich bin mehr Motorradfahrer und Ingenieur als Energietechniker oder Finanzspezialist. Meines Erachtens nutzt die Energielobby die Komplexität des Themas aus, um den Bürger abzuzocken. Grüße aus dem Schwabenland, Jubbes
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