Beiträge von Aries

    Das Wilbers- und Öhlins-Federbein können beide individuell über andere Shimms und Federn auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Da gibt es keinen Unterschied zwischen Öhlins und Wilbers.

    Hier haben einige das Wilbers 640 verbaut und die Rückmeldungen waren soweit ich mich erinnern kann durchweg positiv. Wie stark ein Fahrwerk beim Beschleunigen oder Bremsen eintaucht wird über die Federraten bestimmt. Wenn die Gabel für deinen Geschmack bereits jetzt zu sehr eintaucht, dann wirst du um neue Gabelfedern mit einer höheren Federrate nicht drumherum kommen.

    Die Negativfederwege werden normalerweise immer bei der Abholung noch mal vor Ort überprüft und ggf. auf dein Gewicht eingestellt.


    Bei den Gabelfedern würde ich dir progressive Federn empfehlen. Der Einsatzbereich von progressiven Federn ist einfach deutlich größer als der von linearen Federn und schaffen dadurch den Spagat von gemütlichen und sportlichen Landstraßenfahren besser. Lineare Federn ermöglichen eine konstantere und berechenbarer Dämpfungscharakteristik über den gesamten Federweg, dafür ist aber der Einsatzbereich durch die linearen Federn eingeschränkter, sprich entweder du hast ein Setup, dass für das sportliche Fahren gut funktioniert oder eins für das gemütliche Fahren. Wenn du ein Typ bist, der nur sportlich oder nur gemütlich fährt, dann kannst du auch lineare Federn nehmen, ansonsten fährst du mit progressiven Federn sehr wahrscheinlich besser.

    Ich habe nicht gesagt, dass die R1 die beliebteste ist. Die S1000RR hat halt schon immer den Vorteil gehabt, dass sie sich von der Ergonomie auch sehr gut für größere Fahrer geeignet hat, weswegen sie sich gerade bei Käufern aus Mitteleuropa, die eben tendenziell etwas größer gewachsen sind, besonderer Beliebtheit erfreut. Weltweit sieht das dann wieder etwas anders aus. Aber darum geht es mir ja gar nicht. Die R1 ist ja trotzdem sehr beliebt gewesen, deutlich beliebter als z.B. eine Kawasaki, Suzuki, Honda oder Aprilia. Wenn man bei der R1 die Bremsen aufgepimpt hat, ist das Motorrad sofort konkurrenzfähig. Die meisten Hobbyrennfahrer werden das bisschen mehr an Performance, dass vielleicht ein moderneres Motorrad mittlerweile bietet rein fahrerisch niemals abrufen können. Wenn du jemand bist, der das kann, dann ist das natürlich schön für dich, aber dann gehörst du eben zu einer sehr kleinen Gruppe von Menschen. Das Grundkonzept der R1 funktioniert für den Kunden bereits oder immer noch sehr gut und ist konkurrenzfähig, also warum soll Yamaha was ändern? Klar kann man sich fragen, warum es Yamaha all die Jahre nicht hinbekommen hat einfach mal performantere Bremsen zu verbauen, die auch auf der Rennstrecke funktionieren. Wobei ich nicht weiß, ob die Bremsperformance bei der R1 Race immer noch ein Thema ist. Für die WSBK ist das aber eh nicht relevant, da sie hier eigene Bremsen verwenden können.

    Mal ehrlich, würde doch jeder von uns an Stelle von Yamaha wahrscheinlich genauso machen und sich fragen, wo der Nutzen für einen selbst ist mehrere Millionen für Neuentwicklungen zu investieren, wenn das aktuelle Paket für den Kunden doch bereits funktioniert und die Chancen gut stehen, dass du das Geld auf dem Markt gar nicht wieder reinholst. Nur um in der WSBK mithalten zu können? Wie gesagt, es gibt für die Hersteller bereits die MotoGP, wo sie im Grunde nur für das Markenimage massig Geld verbraten. Da braucht es nicht noch eine WSBK mit genau dem gleichen Ansatz. Dass die Veranstalter der WSBK dann den Herstellern entgegenkommen und Ungleichheiten in der Performance durch Sprit- oder Drehzahlregulierung angleichen, kann ich total nachvollziehen. Sonst würden sich sehr wahrscheinlich noch mehr Hersteller aus der WSBK verabschieden und das möchte doch keiner.

    Und auch wenn sich all die Jahre an der R1 nicht viel verändert hat, war/ist sie trotzdem eines der beliebtesten 1000er Superbikes im Hobbybereich. Und trotzdem waren die Verkaufszahlen am Ende so niedrig, dass sich der Verkauf der R1 als Straßenmotorrad für Yamaha nicht mehr gelohnt hat und eingestellt wurde. Die WSBK soll eine Straßenmotorradnahe Rennserie sein und ich kann verstehen, dass hier das Thema Wirtschaftlichkeit für die Hersteller eben auch eine große Rolle spielt. Wer lieber Highend-Rennmaschinen auf zwei Rädern sehen möchte, dafür gibt es ja bereits die MotoGP mit ihren Prototypen.

    Vor allem ist das die 125er.^^ Aber so unterschiedlich sind eben die Ansprüche in der Welt und die neue 125er hat ja sogar eine variable Ventilsteuerung.

    Ernsthaft? Reicht es nicht, dass man seit etwa 10 Jahren quasi auf allen sozialen Medien mit solchen Sprüchen überflutet wird, von irgendwelchen Accounts, die den ganzen Tag nichts anderes machen als solche Kommentare zu posten und die AfD promoten?

    Was genau meinst du mit schlingern?