Selbst was gegen steigende Spritpreise tun?

  • #1

    Angesichts der rapide steigenden Spritpreise vor allem in Deutschland und der scheinbaren Ohnmacht seitens der Politiker etwas dagegen zu tun habe ich mich gefragt, was man selbst denn tun kann. Es sollte ein umsetzbarer Ansatz sein, der den führenden Mineralölgesellschaften zeigen soll, dass sie mit uns Verbrauchern aus reiner Profitgier nicht machen können was sie wollen.

    Die Idee ist folgende:

    Ab Montag, dem 13. April 2026 könnten wir die beiden größten Mineralölgesellschaften boykottieren. Das sind für Deutschland Shell und BP, zu denen aber auch ARAL gehört. Alternativen gibt es für die meisten Verbraucher genug und der Proteste sollte so lange gehen, bis sich die Preise für Benzin und Diesel spürbar nach unten bewegt haben. Wann das sein wird entscheidet jeder für sich selbst.


    Damit der Protest Gewicht bekommt braucht er Breite. Warum soziale Medien nicht mal für etwas sinniges gebrauchen. Teilt ihn mit so vielen Menschen wie möglich. Auch die Medien könnten ihren Beitrag leisten. Stellt euch vor über die Aktion würden die BILD-Zeitung oder die Tagesschau berichten.


    Der Protest kostet uns Verbraucher kaum was, knabbert aber im besten Fall spürbar an dem Speckgürtel den sich führenden Mineralölgesellschaften mit unserem Geld zugelegt haben.


    Wir Verbraucher haben Macht!

    Ich kann gut Mitmenschen umgehen.

  • #3

    Absolut nachvollziehbar der Ansatz und wenn's nur für das eigene gute Gefühl ist. Ich tanke tatsächlich nur mein Mopped an den "großen" Tankstellen. Der Stadtflitzer ist seit einem Jahr elektrisch und der Golf wird zu 95% mit CNG getankt.

    Bei Konzernen läuft es normalerweise wie folgt.. Umsatz- oder Gewinnrückgang= Mitarbeiter entlassen. Die Spritpreise lassen sich, meiner Meinung nach, nicht durch so eine, wenn auch tolle Aktion, verändern.

  • #5

    Hatte ja gedacht die Bauern proben wieder den Aufstand... wie 2024 als sie den Habeck aufknüpfen wollten aus Sorge, ihr Agrardiesel wird durch wegfall der Subventionen teurer... Aber scheinbar ist denen der Dieselpreise jetzt nicht mehr so wichtig. Sonst hätte die ja mal mit ihren den lustigen Traktoren bei den Zentralen der großen Ölkonzern vorbeifahren können... Das hätte mehr Medieninteresse geweckt als wenn Achim und Gustav die Tankstelle wechseln (überspitzt ausgedrückt).


    Aber Merz überlegt sicher schon, wie man die Schuld irgendeiner Minderheit oder den Grünen hinschustern kann... Vielleicht arbeiten wir auch einfach zu wenig 🤔

  • #6

    Ich hätte kein Problem mit dem Spritpreis, wenn ich genau weiß die überschüssigen Steuern werden für kostenlose Kitas und Schulen/kostenlose Bildung eingesetzt werden. Werden sie aber nicht.


    Wir wissen ja was der Kanzler sagte, als das Thema mit dem deutschen Christian und seiner spanischen Latina hoch kam - die Schuld bekam völlig unterwartet eine andere unbeteiligte Gruppe :)

  • #7

    Wir in der Schweiz haben ebenfalls mit hohen Spritpreisen zu kämpfen...


    Ich persönlich habe einen flexiblen Joballtag und kann einen gewissen Teil in der Woche im Homeoffice arbeiten. Daher steht mein Auto grösstenteils in der Garage und die Motorräder nutze ich eher in meiner Freizeit.


    Ob ein Boykott was nützt, kann ich nicht beurteilen, aber wie so oft wird der Grossteil die aktuelle Situation hinnehmen, weil sie tanken müssen und die Mineralölgesellschaften wird es nicht jucken, wenn nur einige wenige protestieren oder nicht mehr tanken gehen.


    Ich denke, wir werden mit zunehmenden Krisen und den dazugehörigen Problemen in den Lieferketten selber abwägen müssen, welchen Weg man zukünftig gehen möchte.


    Einige möglichen Punkte wären:


    - Wechsel auf ein "günstiges" Elektro KFZ oder als Zweitwagen

    - Job- oder Wohnungswechsel um den Arbeitsweg so gut es geht zu minimieren

    - ÖV

    - Von zuhause Arbeiten / Homeoffice

  • #8

    Keine Ahnung wo Du wohnst, aber die Lösung wäre dann Inselanlage mit Speicher.

    Wenn Du am Netz hängst dann wirst du extern gesteuert je nachdem wie viele Verbraucher das Netz belasten.

    Umso mehr Wärmepumpen und E Autos ans Netz gehen um so mehr wird gesteuert, da die Netze das nicht aushalten.

  • #10

    Ich guck gerade auch schon nach einer PV Anlage. Da unsere Gasheizung nächstes Jahr zwanzig wird, ggf. direkt auch auf Wärmepumpe gehen, aber da muss man sich selbst gut informieren um nicht über den Tisch gezogen zu werden. PV wenn mit Eigenleistung, also Panele selbst aufs Dach etc. und nur die tatsächliche Elektroinstallation und Anmeldung vom Fachmann. Denke 10-12 KWp mit entsprechendem Speicher (um 15 KWh) sollten dann für etwa 10-11k Euro machbar sein. Tendenziell geht es eh zum zweiten Elektroauto. Das Balkonkraftwerk ( mit Halterung etwas über 200 Euro) hat in den letzten 9,5 Monaten auch schon gut 450 KWh geliefert, entspricht bei etwa 30 Cent, fast Strom für 150 Euro. Und das, obwohl die Ausrichtung nicht optimal ist. Ich versuche intelligent ( sofern mir möglich :-)) an verschiedenen Stellen Kosten zu sparen, damit ich das verfügbare Einkommen für die wichtigsten Dinge im Leben ausgeben kann... Also Familie, Urlaub und Motorrad

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